Ratgeber · Webdesign
Was kostet eine Website? Wovon der Preis wirklich abhängt
„Was kostet eine Website?“ ist die häufigste Frage in unseren Erstgesprächen – und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Damit Sie trotzdem eine realistische Vorstellung bekommen, zeigen wir Ihnen, welche Faktoren den Preis bestimmen, welche laufenden Kosten dazukommen und woran Sie ein faires Angebot erkennen.
Die drei Wege zur eigenen Website
Grundsätzlich haben Unternehmen drei Möglichkeiten, zu einer Website zu kommen. Sie unterscheiden sich deutlich in Kosten, Zeitaufwand und Ergebnis.
Homepage-Baukasten
Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace ermöglichen einen günstigen Einstieg mit monatlichen Gebühren. Der Preis ist niedrig, dafür investieren Sie viel eigene Zeit in Gestaltung, Texte und Technik. Design- und SEO-Möglichkeiten sind eingeschränkt, und ein späterer Umzug ist oft aufwendig.
Freelancer
Ein freiberuflicher Webdesigner kann eine gute Lösung für kleinere Projekte sein. Die Qualität schwankt stark – achten Sie auf Referenzen und darauf, wer die Website nach dem Launch betreut, wenn der Freelancer einmal ausfällt.
Webdesign-Agentur
Eine Agentur bietet Konzept, Design, Technik, SEO und Betreuung aus einer Hand. Das kostet mehr als ein Baukasten, liefert aber ein Ergebnis, das professionell wirkt, gefunden wird und Anfragen bringt – ohne dass Sie selbst zum Webdesigner werden müssen.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
- Anzahl der Seiten: Jede Unterseite braucht Struktur, Design und Inhalte.
- Individuelles Design oder Vorlage: Ein maßgeschneidertes Design kostet mehr, macht Sie aber unverwechselbar.
- Texte und Bilder: Liefern Sie Inhalte selbst oder sollen sie professionell erstellt werden?
- Funktionen: Online-Buchung, Mehrsprachigkeit, Shop oder Schnittstellen erhöhen den Aufwand.
- Suchmaschinenoptimierung: Grundoptimierung ist Standard, eine umfassende SEO-Strategie ist eine eigene Leistung.
- Logo und Corporate Design: Fehlt eine Marke, muss sie zuerst entwickelt werden.
Tipp: Bei WishWeb erhalten Sie nach dem kostenlosen Erstgespräch ein individuelles Angebot, das genau diese Faktoren berücksichtigt – ohne versteckte Kosten.
Laufende Kosten nicht vergessen
Mit dem Launch ist eine Website nicht „fertig“. Planen Sie diese laufenden Posten ein:
- Hosting und Domain: überschaubare monatliche Kosten, abhängig von Anbieter und Leistung.
- Wartung und Updates: wichtig für Sicherheit und Stabilität – selbst erledigt oder als laufende Betreuung.
- Inhaltspflege: neue Angebote, Bilder oder Öffnungszeiten.
- Marketing: optional Suchmaschinenoptimierung, Google Ads oder Social Media.
So vergleichen Sie Angebote richtig
Ein günstiges Angebot ist nicht automatisch das bessere. Prüfen Sie vor der Entscheidung diese Punkte:
- Ist der Leistungsumfang klar beschrieben (Seiten, Funktionen, Korrekturschleifen)?
- Sind SEO-Grundlagen, mobile Optimierung und rechtliche Seiten enthalten?
- Gehören Ihnen die Website und alle Zugänge nach der Bezahlung?
- Wer kümmert sich nach dem Launch um Updates und Fragen?
- Gibt es echte Referenzen und Kundenstimmen?
Fazit: Eine Website ist eine Investition
Eine gute Website ist kein Kostenfaktor, sondern Ihr bester Vertriebsmitarbeiter – rund um die Uhr im Einsatz. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern ob die Website Ihnen Kunden bringt. Lassen Sie sich im Zweifel unverbindlich beraten und vergleichen Sie Angebote anhand der oben genannten Kriterien.